Im Rahmen unserer deutsch-französischen Freundschaft folgten Kameraden unserer RK gerne einer Einladung unserer franz. Kameraden.
Am 18. Juni fanden 12 km westlich der französischen Hauptstadt, auf dem Mont Valerién, Feierlichkeiten anlässlich der Résistance im Namen General de Gaulles statt. Über Forbach mit einem Frühstück in Reims erreichte man am späten Vormittag Paris. Die Gedenkfeier fand auf dem Platz vor dem Mémorial de la France Combattante, das an den Widerstand der Franzosen gegen die deutsche Besatzungsmacht erinnert, statt. Danach wurde in der Militärakademie auf dem Mont Valerién zu Mittag gegessen, um vor der Heimreise noch ein wenig auf dem Champs Elysées zu bummeln. Die Heimreise erfolgte wieder über Reims, wo bei einem schmackhaften Abendessen und in geselliger Runde mit unseren französischen Kameraden dieser eindrucksvolle Tag ausklang.

Zur Geschichte:
Die Résistance entstand im Auftrag von General Charles de Gaulle unmittelbar nach dem Waffenstillstand mit Deutschland im Jahr 1940. Anfangs bestand sie aus wenigen Tausend Menschen, die die deutsche Besetzung nicht einfach erdulden wollten. Ihr Ziel war das planmäßige Vorgehen gegen die Besatzer. Dazu mussten private Racheakte eingedämmt werden, die nicht selten waren. Tausende von Zivilisten und Soldaten waren vor den heranrückenden deutschen Truppen in den Süden Frankreichs geflüchtet.
Später ging sie dazu über, die
Alliierten über Bewaffnung und Bewegungen der deutschen Truppen zu informieren. Sabotageakte der Résistance sollten die militärischen Operationen der Alliierten unterstützen und die der Wehrmacht erschweren.
Anfangs war das Hauptquartier der Résistance in der Pariser
Metro und wurde später stetig gewechselt.

Bericht: P. Theobald
Fotos: E. + R. Riefer

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