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Orientierungsmarsch in Lebach
Am 8.Mai nahm die RK Spiesen-Elversberg „traditionell“ am O-Marsch der RK Lebach teil, die Kernmannschaft mit Matthias Müller, Olli Hofmann und Thomas Kammer wurde noch verstärkt von Udo Brandel von der RK Hassel, sowie Dirk Hahn von der RK Sitterswald. Als 1.Teilaufgabe erwartete sie das AGSHP-Schießen, wo sie mit 306 Ringen im Vergleich zu anderen Mannschaften bereits einen sehr guten Start hinlegten.
Danach wurde man „in die Pampa“ gefahren, dieses Jahr war das ehemalige MunDepot in Vogelsbüsch ca. 10 km nordöstlich von Lebach als Start auserkoren. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde dieser Stützpunkt aufgegeben, und überall war zu erkennen, dass die Natur sich das Terrain wieder stark zurückerobert hatte…
Nächste Teilaufgabe auf der ersten Teiletappe: Kampfmittelerkennung ! Auf einer Strecke von 300 Metern mussten unter Zeitbeschränkung farbige Holzmodelle als Kampfmittel identifiziert und gemeldet werden. Danach waren dann weitere Teiletappen an der Reihe, fast ausnahmslos musste die Truppe nach Marschkompasszahl quer durch zum Teil wildes Gelände marschieren, steil bergauf und bergab ist in dieser Gegend obendrein noch gratis…
Udo Brandel und Thomas Kammer ergänzten sich in dieser Phase ideal bei der Orientierungsarbeit, die jungen Kameraden wurden sukzessive je 30 m nach vorne geschickt unter Beachtung der Richtung; mit dieser Taktik konnten sogar auf Distanzen von 900 – 1200m querfeldein fast immer die jeweiligen Zielpunkte punktgenau getroffen werden.
Auf einer Station galt es Erste Hilfe bei einem simulierten offenen Beinbruch zu leisten, was besonders von unseren jungen Kameraden souverän gemeistert wurde. Dorf, Neipel und Dörsdorf hießen die Ortschaften, die auf der Strecke lagen und wohl manchem „alten Lebacher Kämpfer“ noch in guter Erinnerung sein dürften…
Auf der Suche nach einem Pumpwerk verloren sie schließlich gut 15 Minuten, das Pumpwerk war aber bereits lange ausgemustert und hatte sich in einem dichten Gebüsch versteckt…
Nach gut 3 Stunden war man dann aber glücklich im Ziel in der Nähe von Steinbach und wurde per Bus wieder in die Kaserne gefahren.
Vorher galt es aber noch, die Schlussaufgabe in Form eines Fragebogens zu meistern, hier konnte unser „Joker“ Dirk Hahn gewaltig punkten…
Der „Après-Marche“ fand dann wieder auf dem Helmut-Dittrich-Platz in Zollstock statt, aber leider mussten die „Spiesener“ schon vorzeitig die Veranstaltung verlassen. Gott sei Dank hielten Udo und Dirk noch die Stellung und konnten sich über einen Überraschungserfolg freuen: Wir hatten tatsächlich den 3. Platz erreicht und konnten somit erstmals nach 2004 wieder einen Pokal in Empfang nehmen, ein wohlverdienter Preis für eine erstklassige, homogene Teamleistung!
Text: T. Kammer Fotos: U. Brandel
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