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Saarländisch-bayrisches Biwak
Herrliches Wetter bescherte Petrus zum 6.Berg-Biwak, das die Reservistenkameradschaften Hassel und Pfronten/Allgäu vom 3. bis 6. Juni in Hassel veranstalteten. Die acht aus Bayern angereisten Kameraden, die in Rohrbach übernachteten, wussten den Sonnenschein zu schätzen. "Bei uns regnet es seit 14 Tagen", so Horst Schädtler, der Vorsitzende der Pfrontener Reservisten und Veteranen.
Auch die Gaudi kam nicht zu kurz, hatten sich die Hasseler doch eine Überraschung einfallen lassen. In Erinnerung an ihren Besuch im vergangenen Jahr im Allgäu, als die RK Hassel an einem von der RK Pfronten ausgerichteten Sommer-Biathlon teilnehmen durfte, stählten diesmal die Hasseler als Gastgeber die Fitness ihrer bayerischen Gäste. Im Nahegebiet waren von Staudernheim nach Altenglan 40 Schienenkilometer mit Draisinen bergauf zu bewältigen. Natürlich wurde auch mal Rast eingelegt. So wurde das romantische Städtchen Meisenheim besichtigt, das den Pfrontenern sehr gut gefiel. Zu Mittag wurde in Lauterecken gegessen. Der dritte Halt erfolgte an einem "Kunstbahnhof". Auch wenn das Sitzfleisch und die Beinmuskulatur bei einigen Teilnehmern arg strapaziert wurden, machte der Ausflug allen viel Spaß.
Am nächsten Tag ging es dafür etwas beschaulicher zu. Gemeinsam fuhr man zum Vereinsheim der Fremdenlegion nach Forbach und von dort aus nach Barst. Mit Führer wurde die nahe gelegene renovierte Maginot Linie Aquatique besichtigt. Mittagessen gab es aus der Feldküche in einem Bunker. Die Marschstrecke von ungefähr sechs Kilometern bereitete nach dem Vortag niemand ernstlich Schwierigkeiten. Natürlich kam auch die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz. An drei Kameradschaftsabenden ging es feucht-fröhlich zu. An einem Abend kochten die Kameraden aus Pfronten Allgäuer Gerichte. Erinnerungen und Neuigkeiten wurden ausgetauscht, doch auch diese schöne Zusammenkunft musste schließlich enden. Ein baldiges Wiedersehen ist aber schon geplant: Im nächsten Jahr wollen die Hasseler Reservisten wieder nach Pfronten fahren.
Text: Stefan Jakobi Fotos: Jürgen Wittmer
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